• 42 neue Verfahren gegen Staaten im Jahr 2014

    UNCTAD ging in Bericht auf ISDS-Verfahren ein

    Insgesamt 42 neue Klagen wurden im vergangenen Jahr von Investoren gegen Staaten im Rahmen von ISDS-Verfahren eingeleitet. Das Fazit der UN-Organisation UNCTAD, die darüber in einer aktuellen Studie berichtete: Investoren bekamen häufiger Recht als Staaten. Auch mehrere deutsche Unternehmen nutzten das ISDS-Instrument. Wir dokumentieren die Studie.
  • Berichtsentwurf an EU-Kommission zu TTIP liegt vor

    Das Europäische Parlament arbeitet an einem Zwischenbericht zu TTIP. In dem Bericht werden Empfehlungen an die Kommission für die Verhandlungen gegeben. Elf von 14 involvierten Ausschüssen debattieren das Thema in der Ausschusswoche vom 23 bis.27. Februar 2015 oder stimmen über ihre Stellungnahme ab. Der Ausschuss für Internationalen Handel (INTA) ist für den Zwischenbericht zu TTIP verantwortlich. Das Plenum soll über den Bericht vor dem Sommer abstimmen. Wir dokumentieren den Berichtsentwurf des INTA-Vorsitzenden Bernd Lange.
  • Fünf Fragen an TTIP

    Die "Initiative für verantwortungsvollen Außenhandel" hat die Behauptung der Anhänger von TTIP, das Abkommen nütze insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen, unter die Lupe genommen. Belege, dass die Einschätzung auch der EU-Kommission stimmt, hat MORE nicht gefunden. Dafür aber schlechte Erfahrungen bei anderen Freihandelsabkommen. Wir dokumentieren das Papier in Deutsch und Englisch.
  • TTIP-Verhandlungstext zur regulatorischen Kooperation veröffentlicht

    Die sogenannte regulatorische Kooperation gehört zu den am stärksten kritisierten Aspekten eines geplanten Freihandels- und Investitionsabkommens zwischen EU und USA. Bislang hat die Kommission die entsprechenden Passagen strikt geheimgehalten. Nachdem in den vergangenen Tagen mehrfach über den Inhalt, wie das von der US-Seite angestrebte Mitspracherecht bei der Gesetzgebung in der EU, berichtet wurde, sind die Dokumente nun zugänglich.
  • Nein zum EU-USA-Handelsabkommen!

    In einer Pressererklärung nach der 8. Verhandlungsrunde zu TTIP kritisiert der Handelsexperte der Linksfraktion im EU-Parlament, Helmut Scholz, die zu erwartenden negativen Folgen für solche Bereiche wie Arbeit und Soziales, Umwelt, Daten- und Verbraucherschutz. Auch die demokratische Kontrolle im größten gemeinsamen Wirtschaftsraum der Welt würden ausgehebelt und mit Verfahren wie ISDS juristische Standards praktisch unterlaufen. Wir dokumentieren die Erklärung.
  • "TPP UND TTIP: GEFÄHRLICHE KOMPLIZEN"

    Der Widerstand gegen die Freihandelsabkommen in den USA

    Die neue Studie analysiert den Widerstand in den USA gegen die Freihandelsabkommen. Sie wurde von Mike Dolan im Auftrag des Büros New York der Rosa-Luxemburg-Stiftung verfasst.
  • Mehr Sicherheit für Energieversorgung?

    Studie zu den Auswirkungen von TTIP auf den Energiesektor

    Eine Parlamentsstudie für den Industrie- und Energieausschuss meint, TTIP bringe mehr Sicherheit für die Energieversorgung Europas. Wir dokumentieren das Originaldokument.
  • ISDS-Konsultation: Breite Ablehnung von Investor-gegen-Staat-Klageverfahren

    Ergebnisse von öffentlicher Konsultation vorgelegt

    Die Europäische Kommission befragte die Bevölkerung der EU nach ihrer Meinung zu ISDS. 150.000 Antworten sind eingegangen, fast alle lehnten ein Klagerecht für Konzerne vor Sondergerichten ab. Trotzdem will die Kommission an dem mechanismus festhalten.
  • EU veröffentlicht Dokumente zu TTIP

    Im Zuge der Transparenzinitiative veröffentlicht die EU-Kommission erstmals Originaldokumente zum transatlantischen Freihndelsabkommen TTIP. Es handelt sich um Textvorschläge der EU, die den USA als Verhandlungspartner übermittelt wurden. Zu den heftig kritisierten Themen Investorenschutz und internationale Schiedsgerichte hat die EU-Kommission allerdings nichts veröffentlicht ...
  • Transatlantisches Casino

    Die EU drängt auf die Einbeziehung von Finanzdienstleitungen in das Freihandelsabkommen mit den USA. Das birgt viele Risiken.

    Stefan Herweg, Constantin Braun
    Finanzdienstleistungen standen bei der Kritik am Transatlantischen Freihandels- und Investitionsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP - Transatlantic Trade and Investment Partnership) bislang nicht im Vordergrund. Weitgehend unbemerkt von der öffentlichen Debatte drängt aber insbesondere die EU darauf, diesen Bereich auf die Verhandlungsagenda zu setzen ...
  • Freihandel als Waffe im globalen Machtkampf

    Standpunkte 23/2014 der Rosa-Luxemburg-Stiftung

    Obwohl die transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (Transatlantic Trade and Investment Partnership, TTIP) von vielen Seiten kritisiert wird, treiben die Verantwortlichen in der EU und den USA das Mega-Projekt weiter voran. Die Frage ist, warum nehmen EU und USA die Risiken und teilweise gravierenden Folgen für das Freihandelsabkommen in Kauf?
  • Briefing zu TTIP und Arbeit

    Das Briefing der Fachabteilung A für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (Policy Department A for the Employment and Social Affairs Committe) bietet einen Überblick über Arbeitsvorschriften, die vom transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP geregelt werden.
  • Profit durch Un-Recht

    Studie von Campact, CEO, PowerShift, TNI

    Titelblatt der Studie
    Profit durch Un-Recht - Wie Kanzleien, SchiedsrichterInnen und Prozessfinanzierer das Geschäft mit dem Investitionsschutz befeuern, ist eine gemeinsame Studie der NGOs Campact, CEO, PowerShift, TNI.
  • Keine Sonderrechte für Konzerne!

    Interview zur ISDS-Klausel im geplanten TTIP-Abkommen

    The first hearing of the 27 EU commissioners-designate started on September 29 with Cecilia Malmström, nominated to become trade commissioner.
  • Betrifft: TTIP und die Seeverkehrsmärkte

    Anfragen von MdEP Fabio De Masi (DIE LINKE) an die EU-Kommission

    Fabio De Masi, MdEP
    Der internationale Seeverkehrsmarkt ist bereits weitgehend liberalisiert, so dass die Reedereien aus der EU und Nordamerika freien Marktzugang genießen und keine größeren Hindernisse für den internationalen Seehandel bestehen ...
  • Betrifft: TTIP

    Anfrage von MdEP Fabio De Masi (DIE LINKE) an die EU-Kommission

    Fabio De Masi, MdEP
    Teilt die Kommission die Einschätzung von Vertretern der Rüstungsindustrie bzw. des European Institute for Security Studies, wonach TTIP über Dual-Use-Güter auch zur Konsolidierung des Rüstungssektors beitragen könnte?
  • TTIP stoppen!

    Fabio De Masi, MdEP
    Fabio De Masi spricht zu TTIP.
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