Studien und Hintergrund

  • Artenschutz: Kritik an "Erklärung von Kunming"

    In dieser Woche haben sich die Teilnehmer*innen der Weltnaturschutzkonferenz (Cop15) auf die "Erklärung von Kunming" geeinigt. Auf konkrete Maßnahmen konnten sich die Teilnehmer*innen allerdings nicht verständigen. Dies führte zu starker Kritik insbesondere bei Nichtregierungsorganisationen. Wir dokumentieren die Erklärung (Entwurf) und den Bericht zur Biodiversität 2020.
  • Wahlprüfstein: Gerechter Welthandel

    Am 26. September ist Bundestagswahl. Zwar stehen programmatisch innenpolitische Themen im Zentrun der Wahlprogramme der Parteien. Das Netzwerk Gerechter Welthandel hat sich die Positionen der Parteien zum Welthandel angesehen.
  • Internetriesen sind emsigste Lobbyisten

    Google, Facebook und Co geben laut einer Studie das meiste Geld für die Einflussnahme auf die EU aus. Die Ausgaben der Internetriesen fürs Lobbying zeigen, wie ungleich die Kräfteverhältnisse in der EU sind. Die Global Player kaufen zwar nicht direkt Politiker, aber ihre Interessenvertreter sind überall zur Stelle, wo es gilt, Entscheider der EU auf Kurs zu bringen.
  • Beenden wir die »Impfstoffapartheit«!

    Die internationale Zivilgesellschaft muss lauter und eindringlicher die Rechtefreigabe von Corona-Impfstoffen fordern. Denn bei den ärmsten Ländern werde eine relevante Menge von Impfstoffen voraussichtlich erst 2023 ankommen. Die Weltgesundheits-organisation WHO sprach von »Impfstoffapartheit«. Ein Kommentar von Roland Süß (Attac).
  • Pestizide: Tödliche Exporte in den Mercosur-Raum

    The EU has exported 7000 tonnes of deadly pesticides – banned domestically – to Mercosur countries* in 2018-2019, a study published by the Left group in the European Parliament has found. In 2019, German multinational BASF exported more than 550 tonnes of fipronil – banned in the EU to Mercosur. The poisonous substance causes chronic health problems and is harmful to bees and other pollinators.
  • Mehr fair gehandelter Kaffee in den Tassen

    Milliarden-Umsatz, Millionen-Hilfen: Das Fairtrade-Siegel hilft Bauern im Globalen Süden ebenso wie Discountern in Deutschland. Die Fairtrade-Branche leidet jedoch unter den Corona-Maßnahmen der Politik. Der Umsatz mit fair gehandelten Produkten ging im Jahr 2020 um rund fünf Prozent zurück.
  • Hohe Ansprüche, schlechte Bilanz

    Die EU liegt auf der »Weltrangliste der Waldzerstörer« des WWF auf dem unrühmlichen 2. Platz. Für den Import von Kaffee, Rindfleich, Soja oder Palmöl auch in die EU und Deutschland werden global Wälder abgeholzt. Dabei war es gerade das Europäische Parlament das im vergangenen Herbst von der EU-Kommission konsequente Schritte für den Wiederaufbau von Wäldern und gegen Rodungen weltweit gefordert hat.
  • Blockade durch die großen Blöcke

    Lange stand die WTO in der Dauerkritik der Linken. Dann kam Donald Trump und legte die UN-Organisation lahm. Die neue Generaldirektorin steht vor kaum lösbaren Herausforderungen. Denn statt multilateraler Verträge bestimmen zweiseitige und regionale Abkommen zunehmend das Geschehen. Zudem hat sich die Zahl an, aus Sicht der Exportwirtschaft, handelsbeschränkenden Maßnahmen in den vergangenen zehn Jahren verfünffacht.
  • Sojaimporte treiben Waldvernichtung im Amazonasgebiet voran

    Die Deutsche Umwelthilfe https://www.duh.de/ hat eine Analyse vorgelegt, laut der die wachsenden Sojaimporte Deutschlands aus Brasilien die Zerstörung des Amazonasgebietes vorantreiben. "Ohne massive Sojaimporte wäre die industrielle Tier-produktion hier bei uns nicht möglich", sagen die Autor*innen.
  • Warnung vor EU-Mercosur-Abkommen

    Eine von der französischen Regierung eingesetzte Kommission warnt in ihrem nun veröffentlichten Bericht vor der Unterzeichnung des EU – Mercosur Abkommens. Die Klimakosten übersteigen demnach den erhofften wirtschaftlichen Gewinn. Und nicht nur das.
  • Studie zu EU-Mercosur-Abkommen öffentlich

    Die von der Europäischen Kommission beauftragte und von der London School of Economics erstellte Studie "Sustainability Impact Assessment" zum EU-Mercosur-Abkommen ist nun veröffentlicht. Ausdrücklich soll mit der Studie auch die Debatte über Auswirkungen des Freihandelsabkommens angeschoben werden.
  • The Covid-19 Shock to Developing Countries

    Bei der Bekämpfung der Coronakrise lassen die entwickelten Staaten zwei Drittel der Weltbevölkerung zurück - die Entwicklungsländer. Die aktuelle Situation muss jedoch zu einem Umdenken im globalen Rahmen führen, fordert die UNCTAD in einem jetzt vorgelegten Report.
  • Studie zu Seidenstraßen-Projekt: Firmen aus EU profitieren wenig

    Laut einer Studie der Europäischen Handelskammer in Peking profitieren Firmen aus der EU nur wenig von Chinas Projekt der neuen Seidenstraße. Die Mitte Januar vorgestellte Untersuchung besagt u.a., dass sich wegen der komplizierten Ausschreibungsverfahren und Zugangsbeschränkungen nur 20 von 132 befragten Unternehmen für Projekte beworben hätten.
  • UNCTAD: TRADE AND DEVELOPMENT REPORT 2019

    Die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) hat ihren Jahresbericht 2019 vorgelegt - unter dem Titel FINANCING A GLOBAL GREEN NEW DEAL. Wir dokumentieren das Vorwort und verlinken den Report.
  • Public banks can finance SDGs more, but 2030 is a rush

    Der UNCTAD Handels- und Entwicklungsreport, veröffentlicht im September 2019, beschreibt, dass öffentliche Banken mehr zur Finanzierung der UN-Entwicklungsziele tun können. Wir dokumentieren die entsprechende Grafik.
  • Informationen zu JEFTA jetzt online

    Die GUE/NGL-Fraktion im Europäischen Parlament hat eine Informationsseite zum Freihandelsabkommen EU-Japan (JEFTA) online gestellt.
Blättern: